Internationale Regatta in Klagenfurt (29./30.5.2010)
Kärnten ist wetterbegünstigt, wie wir allgemein wissen.
Somit freuen wir uns auf die Reise an den Wörthersee und werden tatsächlich mit relativ wasserfreiem Himmel belohnt.
Relativ deswegen, weil beim Rudern immer wieder Wasser vom Himmel auf den Sportler fällt, z.B. ausgelöst durch Linienschiffe am Wörthersee, deren Wellen (gefühlt) über dem Ruderer zusammenschlagen.
Oder weil am Hauptplatz von Velden Wasserfontänen hochsteigen, die bei falscher Windrichtung ebenfalls mit dem willigen Wassersportler kollidieren.
Oder weil beim Öffnen der Cola-Dose der Wirt vorher nicht aufgepasst hat.
Jedenfalls war nicht immer der Regen schuld wenn wir nass wurden, manchmal lag es auch an schweisstreibenden Rennen über 1000m oder 2000m. Ansich sind die Distanzen nichts Ungewöhnliches, in Klagenfurt täuscht die Strecke jedoch den Ruderer, denn nach den Ruderclubs mit den brüllenden Zusehermassen sind es noch fast 200m bis ins Ziel. Dadurch wird jeder Endspurt besonders elendslang. Quasi atemberaubend lang.
Einige der üblichen Verdächtigen sind auch wieder am Start:
Clemens und Klemens gemeinsam im JMA-Doppelzweier, samstags jagen sie die Konkurrenz, am Sonntag können sie Gegner einfangen, auch die Zeit ist deutlich besser. War auch schön anzusehen.
Clemens und Klemens jeweils im JMA-Einer, in dem am Samstag K-lemens debutiert über die 2K und Clemens seinen Gegner einheizt, weil es um die Final-Verteilung geht. Am Sonntag findet K-lemens im C-Finale dann auch besser ins Rennen, während Clemens im B-Finale Gegner um Gegner hinter sich lässt und ein respektables Rennen abliefert. Sozusagen auch flott gefahren, nicht nur schön.
Antonis und Thomas D. werfen sich im MMasters 2x über die Strecke, Samstags recht verhalten, Sonntags übermotiviert und vom Linienschiff versenkt. Abgehakt. Wir sind dann noch trainieren gerudert und habens dem Linienschiff richtig gezeigt mit unseren Startübungen.
Norbert mit Kollegen im MMasters4x hat einiges vor und sie sind schnell. An beiden Tagen gelingen sehr gute Rennen, was ihre Altersgenossen garnicht freut, da Norbert und Co einfach schneller sind. Ja gut, ein italienisches Boot war dann wenig schneller, das geht aber als Irrtum durch und wird demnächst bei den kommenden Rennen wieder behoben werden.
Aufladen, Abladen, Riggern, geht glatt von der Hand alle sind routiniert und helfen zusammen.
Ja, das war a liabe Gschicht und ein echt nettes Wochenende bei Freunden.
Der Sonnenuntergang zurück in Wien schickt alle wohlbehalten nach Hause.

